6. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“

In den kommenden Jahren wird die Anzahl alter und hochaltriger Menschen mit chronischen Erkrankungen, Funktionseinbußen und Pflegebedürftigkeit weiter ansteigen. Damit einhergehend werden auch Gesund­heitsförderung und Prävention zunehmend mit Blick auf die späteren Lebensphasen betrachtet. Hier gilt es Fähigkeiten älterer Menschen, aber auch Rahmenbedingungen zu fördern, die älteren Menschen ein hohes Maß an aktiver Gestaltung und Selbstbestimmung ermöglichen.

Die 6. BZgA-Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ am 16. Mai 2019 in Berlin widmet sich da­her dem Thema „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen, Pflegebedürftige und pfle­gende Angehörige“. Ziel der Bundeskonferenz ist es, Möglichkeiten der Gesundheitsförderung und Prä­vention für ältere Menschen, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige aufzuzeigen und zu disku­tieren

Ein Schwerpunkt liegt auf der Bewegungsförderung, von der sowohl noch nicht pflegebedürftige als auch bereits beeinträchtigte ältere Menschen profitieren und die ein wichtiger Faktor zur Förderung der gesund­heitsbezogenen Lebensqualität und Teilhabe ist. Im Fokus der Konferenz stehen die folgenden Fragen:

  • Wie können Gesundheit und Selbständigkeit von älteren Menschen und von Pflegebedürftigen gefördert werden?
  • Wie können gesundheitsfördernde Interventionen in den Lebenswelten Pflegeeinrichtung und Kommune verankert werden?
  • Wie können pflegende Angehörige erreicht und unterstützt werden?

Zielgruppe der Konferenz sind Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Praxis, Seniorenorganisationen, Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, Leitung und Mitarbeitende von Senioren- und Pflege­einrich­tungen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus der Pflege.

Programm:
10:30 11:00 Uhr: Begrüßung

  • Grußwort

    • Sabine Weiss, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit

  • Grußwort

    • Dr. Heidrun Thaiss, BZgA


11:00 11:30 Uhr: Gespräch mit Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Kruse (Universität Heidelberg)

  • Vorstellung und Diskussion aktueller Ergebnisse der BZgA-Hochaltrigkeitsstudie


11:30 – 12:30 Uhr: Podiumsdiskussion

  • Wie können Gesundheit und Selbstständigkeit von älteren Menschen und von Pflegebedürftigen gefördert und ihre Lebenswelten gesundheitsförderlicher gestaltet werden? Wie kann die Gesundheit pflegender Angehöriger gefördert werden?

    • Teilnehmende: Stefanie Emmert-Olschar (Kompetenzzentrum Pflegeunterstützung), Dr. Timm Genett (Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.), Dr. Monika Kücking (GKV-Spitzenverband), Prof. Dr. Susanne Kümpers (Hochschule Fulda)

  • Diskussion mit dem Publikum

 
Bewegungseinheit: Übungen aus der Bewegungspackung

 

13:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause

 

14:00 – 15:30 Uhr: Parallele Foren

Forum 1:
Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität älterer Menschen fördern, Pflegebedürftigkeit hinausschieben

  • Die Bedeutung sozialer Kontakte für ältere und hochaltrige Menschen

    • Dr. Oliver Huxhold (Deutsches Zentrum für Altersfragen)

  • Bewegungsförderung für ältere Menschen in der Lebenswelt Kommune

    • Claudia Vonstein (BZgA) und Martina Kolbe (LVG Sachsen-Anhalt)

  • Diskussion
  • Moderation: Stefan Bräunling (Geschäftsstelle Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit)


Forum 2:

Gesundheits- und Mobilitätsförderung für Pflegebedürftige

  • Kommunale Strukturen gestalten – Gesundheit Pflegebedürftiger fördern

    • Maria Nicolai (Zentrum für Bewegungsförderung Berlin), Stefan Weigand (Fachstelle für Prävention und Gesundheitsförderung im Land Berlin)

  • Bewegungsförderung für pflegebedürftige ältere Menschen in der Lebenswelt Pflegeeinrichtung

    • Katja Dierich (Qualitätsverbund Netzwerk im Alter – Pankow e.V.)

  • Diskussion
  • Moderation: Sule Acet und Claudia Jansen (BZgA)

 
Forum 3:
Gesundheitsförderung und Unterstützung für pflegende Angehörige

  • Wie kann die Gesundheit älterer pflegender Angehöriger gestärkt werden? Ergebnisse des Projekts ESTELLA

    • Prof. Dr. Holger Hassel (Hochschule Coburg)

  • Präventive Versorgungsstrukturen für versorgende Angehörige von Menschen mit Demenz – Ergebnisse des Projekts PfADe

    • Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (Universität Bremen)

  • Diskussion

  • Moderation: Katrin Falk (Institut für Gerontologische Forschung e.V.)

 
Forum 4:
Demenz: Früherkennung und Prävention, Unterstützung für Menschen mit Demenz

  • Frühdiagnostik demenzieller Erkrankungen und Möglichkeiten der Prävention

    • Prof. Dr. Frank Jessen (Universitätsklinikum Köln)

  • Menschen mit Demenz unterstützen – praktische Tipps und Hilfen

    • Sabine Jansen (Deutsche Alzheimer Gesellschaft)

  • Diskussion
  • Moderation: Christa Matter (Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.)


15:45 Uhr: Podium mit den Sprecherinnen und Sprechern der Foren

16:30 Uhr: Ende der Konferenz

Gesamtmoderation: Stefan Pospiech, Gesundheit Berlin Brandenburg e. V.

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