Hintergrund

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – mit der steigenden Lebenserwartung und der damit verbundenen Zunahme des Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung, sowie der Zunahme der Multimorbidität im Alter – gewinnt das Thema Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen zunehmend an Bedeutung.

Eine Schlüsselfunktion nimmt dabei die Bewegungsförderung ein. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit nehmen mit zunehmendem Alter ab. Zudem erhöht sich im Alter das Risiko für chronische Erkrankungen, die durch einen inaktiven Lebensstil ebenfalls begünstigt werden.

Dennoch ist es nie zu spät etwas zu tun. Schon kleine Änderungen der Bewegungsgewohnheiten und die Steigerung der körperlichen Aktivität haben positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Bewegung ist Leben! Bewegung hält mobil! Bewegung fördert soziale Kontakte Bewegungsförderung kann dazu beitragen, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen und aufrecht zu erhalten.

Um die Bewegungsaktivitäten älterer Menschen zu fördern, haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS), der Deutsche Olympische Sportbund e.V. (DOSB), der Deutsche Turner-Bund e.V. (DTB) und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) das AlltagsTrainingsProgramm (ATP) entwickelt.