Schmerzen in Schulter und Nacken?

Ursachen von Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich

Schulter- und Nackenschmerzen zählen sie zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden der Deutschen. Gehören auch Sie zu den Betroffenen? Schulterschmerzen resultieren häufig gar nicht direkt aus dem Schultergelenk, sondern aus den Muskeln, Bändern und Sehnen des Schultergürtels.

Manchmal resultieren Schulter- und auch Nackenschmerzen aus aktuellen oder früheren Belastungen, Sportverletzungen oder Stürzen. So leiden beispielsweise Handwerker aus dem Baugewerbe oder der Holzwirtschaft, die viel „über Kopf“ arbeiten mussten, häufig an Schulterschmerzen aufgrund von Abnutzungserscheinungen. Ein Großteil der Schulter- und Nackenbeschwerden beruht jedoch auf Bewegungsmangel. Wer sein Berufsleben weitgehend sitzend verbracht hat - sei es am Computer oder hinter dem Steuer, der hat häufig auch nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben noch mit Nackenverspannungen zu kämpfen.

Schmerzen in Nacken und Schulter aktiv angehen!

Nehmen Sie Ihr Problem an Schulter und Nacken in Angriff. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die möglichen Ursachen und darüber, was Sie gegen die Beschwerden tun können. Denn Schulterschmerzen bessern sich in der Regel nicht durch Schonung. Im Gegenteil! Schulter und Nacken werden steifer und schmerzempfindlicher.

Vielleicht hilft Ihnen Krankengymnastik. Erlernen Sie dort gezielte Übungen für Zuhause, die Sie später regelmäßig durchführen können

Verspannungen lösen mit Walken, Schwimmen, Yoga & Co.

Auch mit bestimmten Sportarten können Sie gezielt etwas für Ihren Schulterbereich tun. So wirken sich die gleichförmig schwingenden Armbewegungen beim Walking oder Nordic Walking meist positiv auf die Beweglichkeit der Schultern aus. Der Einsatz der Stöcke beim Nordic Walking verlängert die Arme bis zum Boden und nutzt sie gezielt zur Fortbewegung. So werden schwache Muskelgruppen des Rückens, der Schulter, im Nacken, aber auch Hals- und Brustmuskulatur gezielt trainiert. Dabei ist die Technik des Laufens von großer Bedeutung. Ratsam ist es, sich einer Nordic Walking-Gruppe anzuschließen, die durch einen entsprechend geschulten Trainer geleitet wird.

Auch Schwimmen kann bei Rücken- und Schulterproblemen helfen. Schwimmen Sie ruhig und gleichmäßig und vermeiden sind hektische und ruckartige Bewegungen. Viele Senioren haben auch Tai Chi und Yoga für sich entdeckt. Die sanften, fließenden Bewegungen können Verspannungen lockern und die Beweglichkeit fördern.

Investition in die Zukunft

Bewegliche Schultergelenke und eine kräftige Oberkörper-Muskulatur sind Voraussetzung für viele alltägliche Tätigkeiten: Geschirr in die Oberschränke räumen, anzuziehen, kämmen, Rollos hochziehen und vieles mehr. Wer seine Schultern beweglich hält und „pflegt", investiert in seine Zukunft und sorgt dafür, möglichst lange selbstständig leben zu können.

Quellen: