Wandern und Walken

Wandern: Nicht nur des Müllers Lust

Ein Senioren Paar wandert durch den Wald
Ein Senioren Paar walkt am Strand entlang

Nicht von ungefähr werden Wanderer seit jeher in Volksliedern als „fröhlich“ beschrieben: Wandern ist die wohl älteste Sportart der Welt, von der man gute Laune bekommt. Durch die Natur zu laufen und frische Luft zu genießen, ist ein Vergnügen, das Sie sich zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter bereiten können.

Noch schöner wird das Erlebnis, wenn Sie es mit einem Mitwanderer teilen und am Ende der Strecke gemeinsam und stolz auf die eigene Leistung zurückblicken. Gewandert wird überall - es fällt also leicht, neue Kontakte zu knüpfen oder eine passende Gruppe zu finden. Auch Wanderreisen, die für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer wandert, bringt seinen Kreislauf in Schwung und baut gleichzeitig Stress ab. Ohne große Mühe sorgen Sie also für das eigene Wohlbefinden. Besonders das Wandern in Höhenlagen ist nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ein wahrer Jungbrunnen - aber keine Sorge, „im Frühtau zu Berge“ muss es gar nicht sein: Wandern macht auch vor der eigenen Haustür viel Spaß, egal ob Sie im Flachland wohnen oder im Mittelgebirge. Oftmals gibt es ganz in der Nähe ausgewiesene Wanderwege, wo Sie auf ebener Strecke ungestört voranschreiten können. Besonders für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen, die das Wandern erst einmal ausprobieren wollen, ist dies ein guter Einstieg.

Walken: Unterwegs aufs Schusters Rappen

Wie beim Wandern benötigen Sie zum klassischen Walken keine Hilfsmittel. Frische Luft und Naturerlebnisse lassen den Alltag vergessen und schenken Zeit zum Durchatmen. Ob im Park um die Ecke oder am Meer, ob allein oder in der Gruppe, Walken tut nicht nur Ihrem Körper gut, sondern auch Ihrer Seele. Die Arme werden beim Walken kräftig mitbewegt. Wer seine Ausdauer noch intensiver trainieren möchte, sollte beim so genannten „Power Walking“ seinen Puls immer wieder für einige Minuten gezielt in die Höhe treiben. Solange Sie - besonders als Anfänger - die Belastung so dosieren, dass Sie sich jederzeit noch mit einem Laufpartner unterhalten können, ist alles im Lot. Sowohl Wandern als auch Walken ist gelenkschonendes Training; Beine und Füße werden erheblich geringer belastet als beim Joggen. Wenn Sie also beim normalen Gehen keine Schmerzen haben, kann es losgehen!

Hinweise für das Training:

Erfolgserlebnisse machen Freude: Suchen Sie sich für den Anfang eine kürzere Strecke aus, die gut zu bewältigen ist. Bei den ersten Wanderungen oder Walking-Einheiten sollten Sie der Devise „Laufen ohne zu schnaufen“ vertrauen, um den Körper nicht zu überlasten. Und planen Sie die Länge Ihrer Wanderungen mit Maß, solange Sie noch untrainiert sind.

Wann Vorsicht geboten ist:

Falls Sie in Höhenlagen wandern oder walken möchten, lassen Sie sich am besten vorher von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten.