Kegeln oder Bowling

Kegeln und Bowling sind beliebte Sportarten für Jung und Alt. Hätten Sie nicht auch mal wieder Lust dazu? Damit schlagen Sie gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe“, denn diese Aktivitäten verbinden Bewegung und Geselligkeit! Beides tut Körper und Seele gut.

Selbst wenn Sie noch nie gekegelt haben, kein Problem, das lernt man schnell. Schauen Sie einfach den Keglern auf der benachbarten Bahn zu: Ausgangsstellung, Armbewegung, Schrittfolge und Abwurf… Viel unterhaltsamer, als „alle Neune abzuräumen“ sind oftmals Kegelspiele, bei denen es darum geht, bestimmte Kegel stehen zu lassen. Wer dazu Anregungen sucht, wird fündig unter www.kegelnundbowling.de.

Amerikanische Variante

Bowling ist mit dem Kegeln eng verwandt. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten. Statt der neun Kegel werden zehn sogenannte Pins umgeworfen. Die Kugel - beim Bowling als Ball bezeichnet - ist wesentlich größer und schwerer. Um sie kontrolliert werfen zu können, sind drei Löcher für Mittelfinger, Ringfinger und Daumen vorhanden. Der Ablauf der Bewegungen unterscheidet sich etwas vom Kegeln, ist aber auch leicht zu erlernen.

Packen Sie´s an

In fast jedem Ort gibt es eine Gaststätte, ein Gemeindezentrum o.ä. mit einer Kegelbahn oder ein Bowlingcenter. Rufen Sie doch einmal ein paar Bekannte an und überlegen Sie gemeinsam, einen Kegelnachmittag oder -abend zu organisieren. Ein anderer Vorschlag: Schauen Sie es sich bei „Kindergeburtstagen“ ab und laden Sie Verwandte, Freunde oder auch Ihre Enkel einmal anlässlich Ihres Geburtstags in die Kegelbahn ein. Bequeme Kleidung und flaches elastisches Schuhwerk – sonst braucht es nichts. Anders beim Bowling: Hierzu benötigt man spezielle Schuhe mit Gleitsohle, die man aber im Bowlingcenter leihen kann.

Schon lange ein beliebtes Vergnügen

Hätten Sie es gedacht? Schon im antiken Ägypten gab es ähnliche Spiele. In Europa war Kegeln über viele Jahrhunderte ein Vergnügen im Freien, das bei keinem Volksfest fehlen durfte. Zu dieser Zeit machte allerdings vor allem das Abschließen von Wetten den Reiz des Spieles aus. Deswegen war Kegeln der Obrigkeit ein Dorn im Auge und wurde häufig verboten. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich das sportliche Kegeln. Die erste vollautomatische Kegelstellmaschine wurde in Deutschland 1956 in Betrieb genommen. Bis diese im ganzen Land verbreitet waren, stellten „Kegeljungen“ die Kegel auf und rollten die Kugel zurück. Kegeln und Bowling werden zwar auch als Leistungssport mit Wettbewerben und Ligen betrieben – viel beliebter und bekannter sind sie jedoch als Freizeitspaß.

Probieren Sie es aus. Viel Vergnügen und „gut Holz!“ – wie die Kegler sagen.